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[ Inhalt ]Ausgabe #458 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Roger Waters "Ça Ira - There Is Hope"

Klassik – Roger Waters erste klassische Oper in drei Akten
(2SACD; Sony BMG)

Es war ja eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis der Konzeptalben-Spezialist Roger Waters ("The Wall", "The Pros And Cons Of Hitch Hiking", "Radio K.A.O.S." usw.) das Genre wechselt und sich an einer 'echten' Oper versucht. Diese liegt nun mit "Ça Ira" vor.
Waters gelingt die musikalische Umsetzung des gewiss nicht leichten Themas vom Aufstieg und Fall der französischen Revolution durchaus gut und ernsthaft: Vieles in Waters Musik hatte schon immer epische Ausmaße, theatralische Dimensionen und erzählende Ebenen. Da war der Schritt zum Libretto, zum Orchester und zum Sänger-Ensemble nicht mehr weit. Vor allem der renommierte Bass-Bariton Bryn Terfel trägt zur hohen Qualität und glaubwürdigen Dramatik der Einspielung bei. Auch die immer wieder auftauchenden Chorpassagen sind echte Highlights im dreiaktigen Werk.
Andere Elemente bleiben seltsam halbherzig. So singt auf "Ça Ira" ein Sängerensemble von nur drei Sängern insgesamt sieben Rollen, was es nicht immer einfach macht, die Sänger der jeweils richtigen Rolle zuzuordnen. Ferner verzichtet man auf ein 'richtiges' Orchester und lässt stattdessen ein reines Studioorchester professionell, makellos, aber kalt die Arrangements spielen, die unsinnigerweise auch noch durch eine Reihe billiger Theatereffekte gestört werden.
So gesehen ist Waters "Ça Ira" zwar deutlich konsistenter als die langweiligen Gehversuche in Sachen Klassik seines alten Progrock-Kollegen Tony Banks, doch in letzter Konsequenz 'klassisch' ist Waters genauso wenig wie Steve Hackett bei seinen Klassik-Alben (und vielleicht ist das auch besser so). Keine dieser Grenzübertretungen wird sich wohl dauerhaft im Repertoire eines Orchesters oder einer Oper wiederfinden: Auch Waters' Meilensteine bleiben elektrisch. [sal: @@@]



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