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[ Inhalt ]Ausgabe #455 vom ..
Rubrik Live - Musik spüren

Wilco, 11.9.2005, Markthalle, Hamburg

Tweedy beliebt zu rocken

Was erwartet man nicht alles von einem der besten amerikanischen Songwriter der Gegenwart? Ein verquerer Kopf ist er, anstrengend, schwierig, schweigsam und eigentlich mag er auch gar nicht auf Tournee gehen. Die meisten Vorurteile gegen den Wilco-Kopf widerlegte dieser in der Hamburger Markthalle selbst. Jeff Tweedy hatte sichtlich Spaß an der Show, auch wenn er das den größten Teil des regulären Sets nicht zeigte. Nur bei seinem Tanz zu "Hummingbird" lachte er aus vollem Herzen – zu Schlagzeuger Glenn Kotche. Er taute erst dann ein wenig auf, als bei "Ashes Of American Flags" das Intro in die Hose ging. Mit dem Publikum reden war auch dann kaum drin, im Zugabenteil erklärte Tweedy warum: "Es ist einfacher Rockmusik zu machen, wenn du nicht mit dem Publikum redest." Was Wilco an diesem Abend an Rockmusik ablieferte, war vom Feinsten. So nimmt man einen Schweiger gerne in Kauf.
Schon der eigentlich getragene Opener "Via Chicago" zeigte durch Trommelstörgewitter, dass der Abend nichts für schwache Nerven werden würde. Und so blieb es auch. Aus fast jedem Song holte Tweedy mit seinen hervorragenden Mitmusikern den Rock'n'Roll-Kern heraus. Auch die langsameren Stücke des aktuellen Albums ("Company In My Back", "Muzzles Of Bees") wurden auf ihre Art mit Tempo unterlegt. Dabei tauchte die Band sie immer wieder in eigenwillige Töne – nicht umsonst standen zwei Keyboarder auf der Bühne. Kein Stück wirkte deplatziert, keines schwach. Zum Schluss noch ein neuer Song ("Walken") sowie eine Cover-Version ("Be Not So Fearful" von Bill Fay).
Rundum gelungen, großartiger Abend, große Band. [hb]


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