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[ Inhalt ]Ausgabe #440 vom ..
Rubrik Tipp der Woche

The White Stripes "Get Behind Me Satan"

Rock-Eklektizismus – Le rouge et le noir (et le blanc): The White Stripes machen das, was sie am besten können, einfach immer besser
(CD; XL)

Eine der Top-News der letzten Tage war die Trauung von Jack White mit Model Karen Elson durch einen Schamanen-Priester in Brasilien – auf die Zukunft dieser Dreier-Beziehung (Meg White war Brautjungfer) darf man gespannt sein! Immerhin spielen gereichte Äpfel im Booklet der neuen Platte eine wichtige Rolle...
Gott sei Dank interessiert uns ja hier nur die Musik: Ich bekam die Platte zugeschickt mit der Begründung, den ursprünglich geplanten Rezensenten erinnere sie an Prince. Abgesehen davon, dass das eher eine Auszeichnung als ein Makel ist, muss das an der Single "Blue Orchid" liegen, denn da sind die Parallelen tatsächlich unüberhörbar: Jacks wunderbar hohe Stimme, die Getriebenheit und das untrügliche Hitpotential. Die sogenannte Popszene benötigt dringend Figuren, die Prince an Exaltiertheit und sexueller Uneindeutigkeit das Wasser reichen können – The White Stripes haben beides im Übermaß. Und ganz nebenbei schreiben sie sehr gute Songs. "Get Behind Me Satan" zeigt die Whites dabei im eklektischen Überschwang: sehr viel Band-typisches Gerocke mit Jacks bestimmendem Piano und Megs ungestümen Drums. Im Großen und Ganzen ist das Album noch sehr viel abwechslungsreicher als seine Vorgänger: "Little Ghost" ist ein abgedrehtes Hillbilly-Spektakel, "Instinct Blues" klingt genauso wie es heißt, und "The Denial Twist" würde bestens zu einer Rocky-Horror-Picture-Show des neuen Jahrhunderts passen.
Weitere Höhepunkte: Die Single "Blue Orchid", die Marimbas in "The Nurse", das geniale "My Doorbell", der 70er-Jahre-Progrock-Hammer "Take, Take, Take" und das kürzeste Lied in der Bandgeschichte "Passive Manipulation" (mit der Stimme von Meg White). [tm: @@@@@]



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