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[ Inhalt ]Ausgabe #385 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Lou Reed "Animal Serenade"

Rock – Live-Dokument der letztjährigen Tour
(2CD; Warner)

Hoppla, schon wieder eine neue Lou Reed Live-CD? Moment, halt, da kann man schon mal durcheinander kommen: Das chronologisch gesehen letzte Live-Album "Perfect Night: Live In London" ist von 1998, dazwischen liegen zwei vorzügliche Studioalben ("Ecstasy" und "The Raven") und einige Archiv-Releases, also okay: Neues Live-Album ist genehmigt. Auch wenn der neunmalkluge Rezensent doch sowieso schon weiß, was er bekommt: Drei Akkorde an der Gitarre und ein Stimmumfang von fünf Tönen. Sorry, Lou.
Aber Lou Reed wäre eben nicht Lou Reed, wenn er wirklich nichts mehr (Neues) zu sagen hätte, wenn er sich nicht doch irgendwie weiterentwickeln würde und so kommt er auf "Animal Serenade" mit einer sehr zurückhaltenden Band (mit Cello!) daher. Er verzichtet auf olle Gassenhauer ("Waiting For My Man" deutet er nur zu Konzertbeginn herrlich selbstironisch an) und bringt stattdessen seltenst performte Stücke aus seiner Feder, etwa "Candy Says" (bittersüß gesungen von Antony) oder Klassiker in fast kammermusikalischem Gewand ("Venus In Furs" ist schon fast gefährlich morbide gespielt).
Also ist es doch nicht 'wie immer' auf diesem Album, sondern erstaunlich neu und ein Beleg dafür, dass Drei-Akkorde-Song bisweilen mehr Substanz haben, als man vermutet. Ein schönes Live-Album vom großen New Yorker Poeten. [sal: @@@@]



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