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[ Inhalt ]Ausgabe #319 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Dimitri Shostakovich / Alfred Schnittke "Piano Quintets"

Klassik – Richtungsweisende Kammermusik des 20. Jahrhunderts
(CD; Naxos)

Dimitri Shostakovich (1906-1975) und Alfred Schnittke (1934-1998) gelten gemeinhin als bedeutendste sowjetische Komponisten. Dies ist freilich nicht ohne eine gewisse Ironie des Schicksals zu betrachten, litten die beiden doch beträchtlich unter den Repressalien der engstirnigen stalinistischen Kulturpolitik.
Immerhin bedeutete für Shostakovich sein Quintett für Klavier und Streicher nationale und internationale Anerkennung. Seit der Uraufführung 1940 gehört es zu seinen beliebtesten und meistgespieltesten Werken überhaupt. Anders als andere Kompositionen des Petrograder Meisters ist das Opus 57 keine schwer zu erschließende Musik und eignet sich vorzüglich für den Einstieg in die Klangwelt Shostakovichs.
1972 begann Schnittke mit der Arbeit an seinem Quintett für Klavier und Streichquartett, doch sollte erst Shostakovichs Tod 1975 der Katalysator zur Vollendung des Werks werden. Und so wirkt Schnittkes in ruhigen Movimenti gehaltenes Quintett wie eine Hommage und ein Requiem an Shostakovich, obwohl es ohne greifbare Zitate auskommt und gleichwohl es dem Andenken an Schnittkes Mutter (†1972) gewidmet ist.
Die Aufnahme mit dem Chicagoer Vermeer Quartett und dem russischen Pianisten Boris Berman ist sowohl interpretatorisch, wie klanglich unanfechtbar. In den kanadischen Glenn-Gould-Studios in Toronto aufgenommen, bieten sie kammermusikalische Finesse zum Sparpreis à la Naxos. [sal: @@@@]



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