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[ Inhalt ]Ausgabe #310 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Herbert Grönemeyer "Mensch"

Das langerwarte Album, eine Rückkehr
(CD, LP; EMI)

Viel ist in den letzten Wochen spekuliert worden, wie es denn nun klingen würde, das neue Album von Herbert Grönemeyer. Würden die Texte schonungslos nach außen kehren, wie er den Tod seiner Frau und seines Bruders verarbeitet hat, wie er sich nun fühlt? Würde es ein trauriges Album werden, düster und ohne jegliche Hoffnung? Und ist es überhaupt möglich, Schicksalsschläge wie den Verlust von nahen Angehörigen in Worte, Gedanken umzusetzen? Bleibt nicht das Meiste ungesagt – und sollte das Meiste vielleicht nicht auch ungesagt bleiben wenn man an eine teilweise recht sensationsgierige Öffentlichkeit denkt, die sich nur allzu gerne darin übt, Intimstes ans Licht zu zerren, zu durchleuchten und zu sezieren?
Aus tagtäglichem Probieren, so Grönemeyer in einem Interview mit dem 'Stern' sind die neuen Lieder langsam und über einen langen Zeitraum enstanden. Wie auch Worte finden im Zustand des Schocks?
Natürlich kreisen Lieder wie "Der Weg" (mit einem ganz wunderbaren Streicherarrangement von Nick Ingman!), "Unbewohnt" und "Dort und hier" ganz eindeutig um seine Trauer, den Verlust – aber Grönemeyer findet behutsame Texte und schafft Bilder, die erzählen wie es ihm geht, die versuchen das eigentlich Unbeschreibbare beschreibbar zu machen. Aber das Album ist nicht nur Bewältigung. Es gibt auch Stücke wie "Neuland" und "Viertel vor", die mit ungewohnt heftigen Gitarrenparts instrumentiert sind. Wie auch beim Vorgängeralbum "Bleibt alles anders" ist Alex Silva Co-Produzent; auch hier wieder programmierte Elektronik, die die Lieder illustriert und niemals kalt klingt.
Alles in allem ein gelungenes Album. Das Licht am Ende des Tunnels ist da. [um: @@@]



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