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[ Inhalt ]Ausgabe #301 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Los Lobos "Good Morning Aztlán"

Roots-Rock – The Wolf Still Survives
(CD; Mammoth)

Die Zeiten der Experimente scheinen vorbei. Im Jahr 25 ihrer Plattenkarriere knüpfen die Wölfe aus East L.A. mit "Good Morning Aztlán" nahtlos an frühere Roots-Rock-Werke wie "By The Light Of The Moon" oder "The Neighborhood" an. Sicher auch ein Verdienst von Produzent John Leckie (Radiohead, XTC), der die Musiker nicht mit Studio-Gimmicks und Sound-Tüfteleien behelligte, sondern tun ließ, was sie am besten können: "Just singing and playing our hearts out" (Louie Perez). Das Resultat ist Los Lobos' vielleicht stärkstes Allbum seit Jahren und gleichzeitig ein Kaleidoskop amerikanischer Roots-Musik, in all ihren regionalen Facetten. Der Riff-Rocker "Done Gone Blue" feiert gleich zu Beginn lautstark den Blues. Da wird dem R&B der 70-er Jahre ("Hearts Of Stone") und dem Soul ("The Word") gehuldigt oder Rock und Funk gemixt ("Get To This"). Im Titelstück rattert der Garagen-Boogie, "What In The World" ist Country-Two-Step und auch die lateinamerikanischen Töne fehlen natürlich nicht. Ein Wiederhören gibt es mit "Tony Y Maria", die wir schon 1985 auf "How Will The Wolf Survive" kennenlernten. Am ehesten experimentell noch "Malaque", das mit schleichenden Latin- und Karneval-Rhythmen, unterlegt von hip-hoppigen Beats, auch gut auf ein mögliches nächstes Latin Playboys-Album gepasst hätte. Die Herren Hidalgo, Rosas, Perez, Lozano und Berlin gehen dabei weder hip noch besonders spektakulär zu Werke – "Aztlán" ist einfach nur ein weiterer Beweis für die beständige Klasse Amerikas vermutlich bester Rock 'n' Roll Band. [bm: @@@@]



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