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[ Inhalt ]Ausgabe #195 vom ..
Rubrik In aller Kürze

Ian Dury – No more Sex and Drugs and Rock'n'Roll

Nur eine kleine Meldung auf der vorletzten Seite der Zeitung berichtete über Ian Durys Ableben. Fast vergessen ist der den Cockney-Slang hoffähig machende, in seinen Texten stets bitterböse Sänger und Schauspieler.
Seine ersten drei Alben "New Boots & Panties" (1977), "Do It Yourself" (1979) und "Laughter" (1980), allesamt Klassiker ihres Genres, liegen längst remastered vor und sind ein wahres Feuerwerk an Ironie, an Wort- und Spielwitz.
Musikalisch irgendwo zwischen Rock'n'Roll, Ska und dem Punk der 70er, griff Dury flexibel auf jegliche Art von Musik zurück, um seine Tiraden gegen die spießige, verlogene bürgerliche Gesellschaft zu unterstreichen. Eine ziemliche Bandbreite also, die es schwer macht, ihn musikalisch in eine Schublade zu stecken: Sein wohl bekanntester Song "Hit Me With Your Rhythm Stick" blubbert im Pseudo-Discosound, zumeist klingt Dury mit seiner Band "The Blockheads" roh und (gewollt) ungeschliffen.
Die Folgen seiner Kinderlähmung hat er stets mit viel Willenskraft in Schach gehalten, gegen den Leberkrebs war sein Kampf vergebens. Um mit seinen eigenen Worten zu sprechen: "What a waste", dear Ian, gute Reise. Deine Musik ist, auch nach deinem Tod "Reason To Be Cheerful". [sal]


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