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[ Inhalt ]Ausgabe #194 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Kevyn Lettau "Police"

Jazzsängerin erweitert das Spektrum an Police-Coverversionen
(CD; Universal)

Der Titel der CD verrät es: hier werden die Songs von The Police ein weiteres Mal gecovert. Irgendwie sind die provokanten Punks von einst zu Kulturträgern geworden. Aber da wollte Sting ja offenbar selbst immer schon hin.
Jedenfalls hat Kevyn Lettau jetzt die Musikalität der Police-Songs für sich neu entdeckt und beschert uns deshalb ein Album mit ihren Ansichten derselben. Das überrascht insofern nicht, da sie als Lehrerin für (Jazz-)Gesang an der Los Angeles Music Academy neben ihren Ambitionen für brasilianische Melodik und Rhythmik immer schon offen war für diverse Strömungen der populären Musik.
Es sei eine Herausforderung gewesen, mal keine eigenen Kompositionen aufzunehmen, sondern ein schon bestehendes populäres Song-Repertoire anders zu interpretieren, sagt sie. Jugenderinnerungen an The Police bewogen sie dann zu dieser Auswahl. Zumal diese Stücke melodischer und weniger kompliziert seien als ihre eigenen, früheren Songideen, und sie habe versuchen müssen, diese Einfachheit der Strukturen zu bewahren, das habe sie gereizt.
Natürlich ist das nun eine Art von Easy Listening-Pop-Jazz geworden. Russell Ferrante ist der musikalische Mastermind, der arrangiert und Keyboards spielt. Der ursprüngliche eher rebellische und von Ska, Reggae, Punk (ok, nur in homöopathischen Dosen) bestimmte Stil von Sting/Summers/Copeland wird hier für das Feuilleton konsumierbar. Aber mich freut immer noch, wie diese Songs sich verarbeiten lassen und dennoch nach sich selber klingen. Auch wenn die Lettau mittels Orchesterbegleitung versucht, daraus Musicals zu machen, die vertrauten Harmonien stehen für sich ("King Of Pain", "Every Breath You Take"). Und nicht zuletzt hat Sting selbst ja die Annäherung an unterschiedliche Klangfarben vorgeführt.
Kevyn Lettau wird im Vorprogramm von Al Jarreau zu hören sein. (, das musikalische "Manifest" von Kevyn Lettau: ) [www: @@@]



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