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[ Inhalt ]Ausgabe #194 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Márcio Faraco "Ciranda"

New Bossa Nova – Pop-Songs von strahlend-warmer, schnuffeliger Einzigartigkeit
(CD; Universal)

Mit dem deutschen Jazz-Gitarristen Urban Elsässer diskutierte ich beim Kaffee über Bossa-Nova-Klischees. Da fiel mir ein, dass da neulich eine ganz unglaubliche CD angekommen war. Ich suchte, fand sie und legte Márcio Faracos "Ciranda" ein.
Uns blieben die Münder offen. Denn mit lässigster Natürlichkeit schmuste da ein Sänger und Gitarrist durch Songs, die – so scheint's – alles mit Bossa-Klischees machen, was er zu tun wünscht. Er öffnet mit seiner Stimme intime Türchen, in die man nur zu gerne eintritt und erschafft in diesem begrenzten, rein akustischen Stil Pop-Songs von strahlend-warmer, schnuffeliger Einzigartigkeit.
Der 36-jährige Brasilianer kam 1992 von Rio de Janeiro nach Paris, wo er mit Chico Buarque, Hermeto Pascoal und der mädchenhaften Jazz-Chanteuse Clementine spielte. Als Daniel Richard, Chef von Universal Jazz/Frankreich Márcio Faraco in Paris hörte, nahm er ihn sofort unter Vertrag und besorgte ihm für sein erstes Album, das hier vorliegende "Ciranda", einen Produzenten, der mit so klingenden Namen wie Milton Nascimento und Caetano Veloso verbunden ist: Wagner Tiso.
Márcio, wieso hat es solange gedauert, bis du jetzt endlich entdeckt wurdest?! [vw: @@@@]



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