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[ Inhalt ]Ausgabe #187 vom ..
Rubrik Neu erschienen

The Cure "Bloodflowers"

Die Gruft-Popper heben zum letzten Mal das toupierte Haupt
(CD, LP; Polydor)

Cure steht drauf, Cure ist drin! Es stellt sich nur bei jeder Veröffentlichung die Frage: In welcher Stimmung war Robert Smith? Fröhlich ausgelassen wie 1992 bei "Wish" oder düster introvertiert wie 1989 bei "Disintegration"? Auf "Bloodflowers" setzt sich wieder diese düstere Melancholie durch, die The Cure zur Speerspitze des Gruftie-Pop werden ließen. Eigentlich ist alles beim Alten geblieben: Die Gitarre klingt wie immer und Robert Smiths Gesang ist ohnehin unverkennbar. Etwas Besonderes wird die CD durch das überdurchschnittlich gute Songwriting; sowohl textlich als auch musikalisch liegen die neun Tracks weit über dem (Cure-) Standard. Airplay-taugliche Nummern wie "Friday I'm In Love" fehlen völlig, The Cure setzen ausschließlich auf resignative Traurigkeit. Es macht richtig Freude, sich durch die Schmerzen dieses homogenen Werks zu wühlen (verzeiht mir dieses schräge Bild). Ein geniales Vermächtnis – wenn "Bloodflowers" wirklich, wie angekündigt, das letzte Album der Band sein sollte. [dmm: @@@@]



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