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[ Inhalt ]Ausgabe #187 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Various "Liebesgrüße aus Hollywood – Hollywoods deutsche Synchronstimmen sprechen zu Drum'n'Bass, TripHop und Pop"

Popmusik im Zeitloch: Die Verschmelzung der Jahrhunderte – ein kleiner Geniestreich
(CD; Polydor)

Ja, was sprechen denn unsere begnadeten Synchronsprecher wie Christian Brückner (Robert de Niro), Philipp Moog (Johnny Depp), Manfred Lehmann (Bruce Willis), Wolfgang Pampel (Harrison Ford), Frank Glaubrecht (Kevin Costner), Klaus Kindler (Clint Eastwood), Volker Brandt (Michael Douglas), Rolf Schult (Robert Redford, Anthony Hopkins), Joachim Kerzel (Dustin Hoffman, Jack Nicholson) und andere – welche Texte tragen sie zu hippen Sounds vor? Gedichte. Alte Gedichte. Sogar barocke Gedichte. Das älteste Gedicht ist ein Shakespeare-Sonett. Weitere Beispiele: Paul Flemings (1609-1640) "Wie er wolle geküßt sein", steht neben Storms (1817-1888) "Hyazinthen", weiter gehts mit Rilkes (1875-1926) "Östliches Tageslied" bis hin zu Hesses (1877-1962) "Im Nebel". Auch Morgenstern, Liliencron, Ringelnatz, Johann C. Günther, Goethe und Uhland bekommen ihr popmusikalisches Denkmal gesetzt.
Martin Magestro, Alex Päffgen und Achim Vogel komponierten die insgesamt 16 Soundtracks zu den kleinen Filmen fürs innere Auge. Sie haben ihre Aufgabe brilliant gelöst. Wo Bobby Dylan, Joni Mitchell, James Taylor, Jack Kerouac und Allen Ginsberg abgekupfert haben, das haben diese Jungs nun erstmals selbst ins Rampenlicht gestellt. Natürlich hängt dies Projekt mit dem Spoken-Word-Boom zusammen, der seit Ende der 1980er vor allem aus dessen Epizentrum, dem New Yorker "Nuyorican Poets Café" bis nach Deutschland strahlt. Doch obwohl es schon diverse CD-Veröffentlichungen aus der Spoken-Word-Szene gibt, ist "Liebesgrüsse aus Hollywood" die Krone des Ganzen, überstrahlt die Szene-CDs mit ihrer Magie, ist herzzerreißende Popmusik und könnte intensiver, hyperspaciger und perfekter kaum sein. Hut ab. [vw: @@@@@]



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