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[ Inhalt ]Ausgabe #183 vom ..
Rubrik Neu erschienen

Nicholas Payton "Nick@Night"

Jazz – (too) far from New Orleans
(CD; Verve)

Mit dieser neuen CD will der Trompeter Nicholas Payton seinem Image als Traditionalist (New Orleans, Armstrong, ...) entgegenwirken. Also legt er zwölf Kompositionen vor (plus ein Cover von Earth, Wind & Fires "Sun Goddess"), die sich eher modernerer Stilmittel bedienen... zu modern dann aber auch wieder nicht, eher so im Stil von Horace Silver. Das Ganze ist ein echtes Bandprojekt mit der jahrelang eingespielten Payton-Band. Die Stücke wurden speziell für diese Besetzung geschrieben und (meist sehr anspruchsvoll) arrangiert. Irgendwo steht Paytons Stilistik dem modernen Unterfangen aber doch etwas im Wege. Wie auch Saxophonist Tim Warfield spielt er zwar sehr schön und kontrolliert, aber vielleicht etwas zu kontrolliert... die rechte Begeisterung kommt da nicht auf. Am schönsten sind die Stücke, in denen die Band soulig vor sich in groovt, und auch Saxophonist Warfield am Sopransax etwas aus sich herausgeht. Ansonsten sorgt Pianist Wonsey für die inspiriertesten Soli und die interessantesten Sounds. Ein Cembalo im Jazz... das hört man nicht alle Tage. Ach ja: Das nächste Projekt von Payton soll wieder ein Tribute to Armstrong werden. [sg: @@@]



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