Hinweis: Ihr Browser unterstützt nicht alle grundlegenden Web-Standards, und deshalb sehen Sie diesen Hinweis und das Layout nur in Auszügen. Bitte verwenden Sie einen aktuelleren Browser.

Keine Anzeige
LogoSeit 1996: Aktuell und unabhängig!

[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #82 vom 09.11.1997
Rubrik Neu erschienen

A Reminiscent Drive "Mercy Street"

Lounge-Score-Pop an der Ambient-Trip-Hop-Bar
(CD)

Musikalischen Kastenköpfen und ihrem Hang zu hyperbürokratischen Schubläden wird die vorliegende CD des Franzosen Jay Alanski gewaltige Zuordnungsprobleme bereiten. Unter dem Motto 'Why worry when you can pray' reitet der tüftelfreudige Soundbastler auf schmalem Grat zwischen Genialität und Banalität auch auf beinahe allen zur Zeit angesagten Stil-Wellen. Die kurzweiligen siebzig Minuten auf "Mercy Street" bieten tanzbaren Trip-Hop, luftigen Electro-Ambient, elegischen Lounge-Score, melancholischen Techno-Blues und avantgardistischen Breitwand-Pop. Das handliche Digipack-Album mit seinen sechzehn klanglichen Schmuckstücken und dem zweitschönsten Cover-Artwork der Saison braucht sich vor der Konkurrenz der großen Namen nicht zu verstecken. Ein schwelgerisches Erinnungstableau mit Drive aber ohne Gesang (dafür tauchen diverse Stimmen-Samples auf), das zum Träumen verführt und eine dicke Hörempfehlung anläßlich des nächsten Termins im Schallplatten-Shop um die Ecke darstellt. [gw: @@@@]


@@@@@ - potentieller Meilenstein: Starlight
@@@@ - definitives Highlight: Highlight
@@@ - erfreuliche Delikatesse: Delight
@@ - solides Handwerk: Solidlight
@ - verzichtbarer Ausschuss: Nolight


Permalink: http://schallplattenmann.de/a102014


(cc) 1996-2016 Einige Rechte vorbehalten. Dieses Werk ist unter einem Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung Lizenzvertrag lizenziert. Um die Lizenz anzusehen, gehen Sie bitte zu http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/.

http://schallplattenmann.de/artikel.html
Sprung zum Beginn der Seite

Suche im Archiv

Suche bei Amazon.de