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[ << | Inhalt | >> ]Ausgabe #73 vom 31.08.1997
Rubrik Neu erschienen

Ronnie Earl & The Broadcasters "The Colour Of Love"

Blues, Rhythm&Blues
(CD)

Zur Zeit steht Ronnie Earl auf der Sonnenseite des Lebens. Frisch gecleant von allen möglichen Bad Habits, erspielte sich der Gitarrist, dem der Guitar Player die "Finesse von Sugar Ray Leonard und die Schlagkraft von Jake LaMotta" bescheinigt, mit dem Instrumentalalbum "Grateful Heart: Blues & Ballads" reichlich Kritikerlob, diverse Preisnominierungen und sogar das Signing bei einem renommierten Major-Jazzlabel. Der alte Produzenten-Hase Tom Dowd (u.a. Eric Clapton) verpaßte "The Colour Of Love" einen astreinen, erdigen wie transparenten Sound. Gregg Allman (voc, organ) und Jaimoe (dr) sorgen für Originaltöne bei Santana-/Allman-Brothers-inspirierten Instrumentalimprovisationen ("Bonnie's Theme", "The Colour Of Love") und auf dem Blues-Schleicher "Every Kinda Man". Der Jazz-Saxophonist Hank Crawford veredelt den texanisch dahershufflenden Opener "Hippology". Daß Mr. Earl und seine Broadcasters alle Schattierungen des 12-Takters von Jazz bis Rock meisterlich draufhaben und selbst eine Scheibe mit vornehmlich Instrumentals abwechslungsreich gestalten können, haben sie bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Die Übernummer hier ist neben den bereits namentlich aufgeführten Stücken Thelonius Monks "'Round Midnight". Trotzdem läuft "The Colour Of Love" Gefahr, irgendwo in der zweiten Hälfte in dahinplätscherndes Bluesy Listening abzudümpeln, "Anne's Dream" liegt sogar schon knapp jenseits der Kitsch-Muzak-Grenze. Schade, denn mit einem packenderen Finale hätte diese Scheibe mit Ronnie Earls Meisterwerk "Language Of The Soul" (1994) gleichziehen können. [bs:@@@]


Verweise auf diesen Artikel aus spteren Ausgaben:


@@@@@ - potentieller Meilenstein: Starlight
@@@@ - definitives Highlight: Highlight
@@@ - erfreuliche Delikatesse: Delight
@@ - solides Handwerk: Solidlight
@ - verzichtbarer Ausschuss: Nolight


Permalink: http://schallplattenmann.de/a101839


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